ABC des Alltags – D wie Danke

Was hat Dankbarkeit mit der Bewältigung des Alltages mit dem Hund zu tun?

Hunde erkennen unsere inneren Haltungen und antworten darauf- immer. Sind wir innerlich am kämpfen, dann strahlen wir das aus. Sind wir in unserer Ruhe, dann strahlen wir auch diese aus.
Der Alltag wird leichter und stressärmer, wenn wir in der Ruhe sind.
Und einen Weg in diese Ruhe zu kommen ist dem, was uns umgibt, mit einem Danke begegnen können.

Natürlich kann das Leben auch echt chaotisch sein und wir in einer schwierigen Lebenslage stecken. Doch auch ein Wirbelsturm hat in sich das Auge des Sturms und in diesem Auge herrscht Ruhe. Wem eine Haltung des Dankens gelingt, der schafft einen Ruhepunkt.
Wofür ein Danke? gerade auch in chaotischen und schwierigsten Situationen? Für das Leben an sich, für einen einzelnen Augenblick. Für die Entwicklungen, die gemacht wurden und die mannigfachen Gelegenheiten des Lernens.
Und
für das Lächeln, das wir auch uns selbst schenken können.
Lächeln wir für eine gute Minute, ununterbrochen, dann verändern wir durch dieses Lächeln unsere Stimmungslage- einfach einmal ausprobieren.

Sich selbst und dem Leben ein Lächeln schenken, ein Danke in sich haben zu können sind Wege, die zur inneren Ruhe führen.
Und wenn wir die Hunde in die Ruhe führen wollen, dann brauchen wir in uns selbst tatkräftige Ruhe.

ABC des Alltags- R wie Rituale

Das Ritual des gemeinsamen Entspannens sollte ein fester Bestandteil des täglichen Miteinanders sein.
Rituale, die wir von Herzen mit unseren Hunden leben, sind für unsere Hunde enorm wichtig. Kontaktliegen ist unter Hunden einer Gruppe eine der sozialen Gesten, mit der sie ihre Zusammengehörigkeit stärken. Natürlich liegt nicht jeder Hund mit jedem gleich eng zusammen. Auch die Hunde machen da Unterschiede. Doch gehört das gemeinsame Kontaktliegen mit zu den Ritualen, die von den Hunden gepflegt werden.

Zwischen Mensch und Hund funktioniert dieses Stärken des Miteinanders durch gemeinsames Ruhen und Kuscheln ebenso. Im zufriedenen engen Kontakt zwischen Mensch und Hund steigt bei beiden der Oxytocin-Pegel. Eine japanische Studie aus dem Jahre 2015 hat dies gezeigt. Das Ergebnis dieser Studie hat wohl keinen Halter, der seinem Hund von Herzen zugetan ist, überrascht.
Wir tun uns und unseren Hunden etwas gutes, wenn wir in unserem Alltag Zeiten für das Kuscheln mit dem Hund etablieren. Die Hunde spüren dabei übrigens auch genau, ob wir sie nur so nebenbei kraulen, weil sie beim abendlichen Fernsehschauen neben uns liegen, oder ob wir uns voll und ganz auf den Moment und auf sie einlassen können und einlassen.

Wer es noch nicht bewusst macht, einfach mal über einen längeren Zeitraum ausprobieren.

Euer Micha